Wechseljahre, Klimakterium

Die Wechseljahre - eine Zeit der körperlichen und seelischen Veränderungen

Seit Jahrhunderten herrscht in der westlichen Medizin die Meinung vor, dass es sich bei den Wechseljahren eher um eine Krankheit als um einen physiologischen mstellungsprozess handelt. An dieser Ansicht hat sich leider bis heute nichts geändert.

Tatsächlich sind sinkende Östrogen- und Progesteronwerte in den Wechseljahren weder unnormal, noch sind klimakterische Veränderungen grundsätzlich pathologisch oder allein mit niedrigen Hormonspiegeln zu erklären. Die Bedeutung, die eine Frau der Menopause (letzte Blutung) beimisst, ist höchst unterschiedlich, je nach den kulturellen und sozialen Verhältnissen, in denen sie lebt, und natürlich auch nach der persönlichen Lebenslage.

Nun ist es nicht so, dass mit der letzten Blutung die Hormonproduktion von heute auf morgen eingestellt wird. Vielmehr beginnt bei vielen Frauen schon Anfang der 40er Jahre die Östrogenbildung nachzulassen.

Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen in den Wechseljahren

Untrügliches Zeichen der hormonellen Umstellung sind vor allem Hitzewallungen, Migräne, Schweißausbrüche, Schwindelanfälle und psychische Probleme, die sich bereits zu Anfang der Prämenopause andeuten und 2 - 3 Jahre nach der Menopause ihr Maximum erreichen.

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind von biologischen Vorgängen und Veränderungen geprägt. Physiologisch ist diese Zeit gekennzeichnet durch das allgemeine Altern der Eierstöcke, die Abnahme der Östrogenproduktion sowie das Nachlassen und schliesslich Ausbleiben der monatlichen Blutung, also das Ende der weiblichen Fruchtbarkeit.

Die Wechseljahre sind ein individueller Prozess im Leben einer Frau. Erbliche und körperliche Faktoren (Ernährungssituation, Grösse, Gewicht, Fettverteilung), psychische Belastungen und soziale Aspekte beeinflussen den Zeitpunkt des Beginns der Wechseljahre.

Die Wechseljahre dauern durchschnittlich fünf Jahre, können aber auch über 15 Jahre anhalten. Drei Phasen werden unterschieden. Die erste Phase, als Prämenopause bezeichnet, beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr. Hier ist der Zyklus anfangs noch regelmässig, es können jedoch die ersten psychovegetativen Beschwerden auftreten.

In der anschliessenden Perimenopause – oft auch als das eigentliche Klimakterium
bezeichnet – kommt es zu deutlichen Unregelmässigkeiten im Zyklus. Die letzte Monats-blutung wird als Menopause bezeichnet. Sie beschreibt also einen Zeitpunkt und nicht eine Zeitdauer. Folgen auf eine Monatsblutung 12 blutungsfreie Monate, so spricht man vom Eintritt der Menopause. Zwölf Monate nach der Menopause beginnt die 3. Phase, die Postmenopause, in der die klimakterischen Beschwerden langsam abnehmen.

Der Zyklus im Klimakterium

Mit Beginn der Perimenopause ist die Follikelreserve deutlich abgesunken, die Eierstöcke beginnen zu schrumpfen und die Produktion der Sexualhormone vermindert sich drastisch. Gleichzeitig geht die Ansprechbarkeit der Eierstöcke auf die Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierungs Hormon) verloren.

Die Regulation der Hormone gerät durcheinander und die Östrogen- und Gestagen-konzentration nimmt ab. Wenn der weibliche Körper schliesslich nur noch sehr geringe Mengen Östrogen und Gestagen produziert, hören die monatlichen Blutungen auf und die Fortpflanzungsfähigkeit erlischt.

Die Östrogenabnahme beeinflusst neben den übergeordneten Zentren (Hypophyse und Hypothalamus) auch das vegetative Nervensystem, die Psyche und verschiedene Organe. Dies liegt daran, dass sich Östrogenrezeptoren nicht nur in Gebärmutter und Brüsten, sondern auch in anderen Organen und Körperteilen befinden. Die Liste der Wechseljahr-beschwerden ist lang, aber keine Sorge - es treten nicht alle miteinander auf.

Hitzewallungen

Die Östrogenabnahme stört die vom Gehirn gesteuerte Wärmeregulation, was zu den typischen Hitzewallungen führt. Diese Wallungen treten plötzlich auf, halten kurz an und können sich täglich bis zu mehrmals in der Stunde wiederholen. Sie werden zusätzlich durch Stress, Freude, Ärger oder schweisstreibende Tees und Genussmittel wie Kaffee und Alkohol verstärkt. Die Hitzewallungen treten oft auch nachts auf. Sie stören den Schlaf, so dass die Frau am Morgen müde, gereizt und nervös ist.

Stimmungsschwankungen und Depressionen

Die Wechseljahre sind häufig von Veränderungen im persönlichen Umfeld begleitet,
was eine psychische Belastung zur Folge hat. Dies kann sich in Form von Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Depressionen und Aggressivität äussern. Die Östrogenab-nahme ist nicht die Hauptursache für diese Beschwerden, sondern kann diese verstärken.

Trockenheit der Haut und Schleimhäute

Durch die Abnahme der Östrogenproduktion nehmen die kollagenen und elastischen Fasern ab. Die Haut sowie die Nasen-, Augen-, Mund- und Vaginalschleimhaut wird dünner und trockener. Dies führt zu Augenbrennen und in der Vagina zu Juckreiz, Entzündungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und erhöhter Infektanfälligkeit.

Osteoporose

Die maximale Knochenmasse wird im Alter von 25 bis 30 Jahren erreicht. Danach ändert sich die Knochendichte bis zum Eintritt der Menopause praktisch nicht mehr. In welchem Ausmass die Knochenmasse aufgebaut wurde, hängt ab von erblicher Veranlagung, Ernährung, Lebensweise und allfälligen medikamentösen Therapien. Nach der Menopause verringert sich die Knochenmasse, wofür zum grössten Teil die Östrogenabnahme verantwortlich gemacht wird. Eine Osteoporose entwickeln ca. 30% der Frauen.

Herz – Kreislauferkrankungen

Ab der Menopause steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, weil der Hormonhaushalt die Frau nun nicht mehr schützt. Risikofaktoren, die zur Arteriosklerose und damit zum Herzinfarkt führen können, müssen beachtet werden. Es sind dies ein zu hoher Cholesterinspiegel, Rauchen, Zuckerkrankheit (Diabetes Typ 2), Stress, Gicht, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Therapiemöglichkeiten bei klimakterischen Beschwerden

Bei Östrogenmangel
Merkmale:
Psychisch: depressiv, weinerlich, nimmt alles tragisch
Körperlich: trockene Haut, trockene Schleimhäute, Blutdruckschwankungen,
Gewichtszunahme, Schmerzen in der Achselhöhle, spürt den Eisprung, Durchschlaf-störungen, Periodenschmerzen, Wallungen, Kopfschmerzen.

Therapie mit Phytohormonen
Phyto-Soya Kapseln
Rotklee Kapseln
Hopfen Kapseln
Traubensilberkerze Kapseln

Bei Progesteronmangel
Merkmale:
Psychisch: aggressiv, gereizt "giftig", Powerfrauen
Körperlich: Gewichtszunahme vor der Menstruation, schmerzende Brüste,
Periodenschmerzen, Erschöpfungszustände, Wallungen, Kopfschmerzen.
 
Therapie mit Phytohormonen
Wild Yams Kapseln
Mönchspfeffer Kapseln
 
Bei Beginn von Wechseljahrbeschwerden zuerst Progesteronproblem und später Östrogenproblem behandeln. Bei Unsicherheit, welcher Hormonmangel herrscht,  eher auf psychische Beschwerden achten.

Therapie mit Vitalstoffen, Q10 und Omega-Fettsäuren
HCK Vitamin- und Mineralstoffmischung Wechseljahre
Nachtkerzenöl-Kapseln (3x2 Kapseln à 500mg)
 
Zusatztherapie bei trockenen Schleimhäuten
Yams Vaginal-Gel
Yams Creme
Leinöl Kapseln (3x1 Kapsel à 500 mg)

 

Ernährung
Genügend Eiweiss und essentielle Fettsäuren. Die folgenden kaltgepressten Öle zu gleichen Teilen gemischt, ergeben eine ideale Kombination, die den Körper mit allen wichtigen essentiellen Fettsäuren versorgt (je 1 Teil  Leinöl, Olivenöl und Distelöl (nur kaltgepresste, biologische Öle).

Dauer der Behandlung
Bis Sie sich wohl fühlen, bei leisesten Anzeichen einer Hormonstörung Behandlung
wiederholen.

Alle beschriebenen Produkte sind in unserem Partner-Shop erhältlich:

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Quelle: nach Kursunterlagen von Dr. sc. nat. Beatrix Falch